Glossar

Schneiderkreide

Auch genannt: Kreide, Kreidestift, Kreiderädchen

Definition

Schneiderkreide ist ein Markierwerkzeug, als flaches Plättchen, Stift oder Rädchen, mit dem du vorübergehende Linien und Punkte auf den Stoff zeichnest, die sich ausbürsten oder auswaschen lassen.

Schnittmuster tragen Markierungen, die auf den Stoff müssen: Abnäher, Punkte, Taschenpositionen, Knopflöcher, Umbruchlinien und Fadenläufe. Schneiderkreide ist der traditionelle und vielseitigste Weg, sie zu übertragen.

Arten:

ArtAm besten fürHinweis
Kreideplättchen (Ton)Die meisten Stoffe, lange LinienKante mit einer Klinge anspitzen; lässt sich ausbürsten
WachskreideWolle und SchneidereiVerschwindet unter dem heißen Bügeleisen, kann aber auf Synthetik und Seide Flecken machen
KreidestiftGenaue Punkte und kurze LinienSpitz halten
KreiderädchenFeine, gleichmäßige Linien am LinealMit Kreidepulver gefüllt

Alternativen sind wasserlösliche und selbstlöschende Markierstifte, die mit Wasser oder nach ein paar Stunden verschwinden (nicht vorher darüberbügeln, denn Hitze kann sie fixieren), und das Kopierrädchen mit Kopierpapier für Stoffe.

Markiere auf der linken Stoffseite, außer die Markierung muss von rechts sichtbar sein, etwa für die Platzierung einer Tasche. Teste jeden Markierer zuerst an einem Rest, auch wie er sich nach dem Bügeln verhält, und nimm auf dunklen Stoffen Weiß oder Gelb, auf hellen Blau oder Rot.

Für Punkte stichst du eine Stecknadel durch Schnittmuster und beide Stofflagen und setzt dort, wo sie auf jeder Seite austritt, einen Kreidepunkt. Wie du Abnäher genau markierst, erklärt Schnittmarkierungen übertragen.

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