Glossar

Nähfuß

Auch genannt: Nähfüßchen, Stoffdrückerfuß, Füßchen

Definition

Der Nähfuß ist das Teil, das den Stoff beim Nähen flach auf den Transporteur drückt; austauschbare Nähfüße gibt es für Reißverschlüsse, Knopflöcher, Säume und mehr.

Der Nähfuß drückt den Stoff nach unten, damit der Transporteur darunter ihn Stich für Stich weiterbewegen kann. Du hebst und senkst ihn mit einem Hebel hinten oder seitlich an der Maschine.

Senke den Fuß, bevor du losnähst. Bei den meisten Maschinen öffnet das Anheben des Fußes auch die Spannungsscheiben des Oberfadens; nähst du also mit angehobenem Fuß oder fädelst du mit gesenktem Fuß ein, entstehen Schlaufen und Fadennester unter dem Stoff.

Nähfüße, die du kennen solltest:

NähfußWofür er da ist
Standardfuß (Zickzackfuß)Gerad- und Zickzackstich; ist an der Maschine montiert
ReißverschlussfußNähen dicht an Reißverschlusszähnchen und Paspeln
Fuß für nahtverdeckte ReißverschlüsseHält die Spirale eines nahtverdeckten Reißverschlusses aufrecht
KnopflochfußAutomatische Knopflöcher passend zum Knopf
Kanten- oder BlindstichfußPräzises Nähen entlang einer Kante oder Bruchkante
ObertransportfußGleichmäßiger Transport dicker Lagen, von Jersey und Streifen
RollsaumfußSchmale, doppelt eingeschlagene Säume

Nähfüße sind nicht universell: Prüf vor dem Kauf den Schafttyp deiner Maschine (niedrig, hoch oder schräg) oder das System des Herstellers. Die Kante des Standardfußes liegt oft etwa 6 bis 7 mm von der Nadel entfernt, aber das variiert; verlass dich für Nahtzugaben lieber auf die Markierungen der Stichplatte. Mehr dazu in Nähfüße erklärt und Nähmaschinen-Grundlagen.

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