Definition
French Terry ist eine Maschenware mit glatter Jerseyseite und weichen Schlingen auf der Rückseite, ein mittelschwerer, atmungsaktiver Sweatstoff, der angeraut zu Fleece wird.
French Terry wird mit einem zusätzlichen Garn gestrickt, das auf der linken Seite kleine Schlingen bildet. Bleiben die Schlingen erhalten, ist der Stoff atmungsaktiv und eignet sich den Großteil des Jahres für Sweatshirts, Hoodies, Jogginghosen und Loungewear; im Deutschen heißt er deshalb oft Sommersweat. Werden die Schlingen zu einer flauschigen Oberfläche angeraut, wird aus derselben Konstruktion angerauter Sweat, wärmer und weicher, aber voluminöser.
Was dich erwartet:
- Gewicht: meist 240 bis 350 g/m²; leichtere Qualitäten ergeben Sommersweatshirts und -kleider.
- Dehnung: mäßig in der Breite, oft 25 bis 40 %, mehr mit Elasthan. In der Länge dehnt er sich wenig.
- Kanten: Schnittkanten rollen sich weniger ein als bei Jersey, und die Schlingen fusseln beim Zuschneiden etwas.
Ihn an der Haushaltsnähmaschine zu nähen ist unkompliziert: eine Stretch- oder Jerseynadel der Stärke 80/12 bis 90/14, ein schmaler Zickzack- oder Stretchstich und eine Stichlänge von etwa 3 mm. Wasch ihn vor, denn French Terry aus Baumwolle kann um mehrere Prozent einlaufen.
French Terry hat meist zu wenig Dehnung und Rücksprungkraft für saubere Hals- und Ärmelbündchen, kombiniere ihn also für die Bündchen mit Rippjersey, kürzer zugeschnitten als die Öffnungen.
Er ist ein klassischer Stoff für Sweatshirt und Hoodie. Um ihn nach Gewicht mit anderen Stoffen zu vergleichen, siehe Grammatur.